Immer noch viel besser als man denkt

betr.: 50. Todestag von Agatha Christie

Runde Geburtstage werden lieber gefeiert als runde Todestage. Doch Agatha Christie, die „Queen Of Crime“, steht über solchen Erwägungen. Ähnlich wie ihre Kollegin, die andere aktuelle Jubilarin Jane Austen, wird auch sie emsig immer wieder neu verfilmt, inzwischen erlauben ihre Erben sogar Nachdichtungen.*
Sowohl der wiedererwachte ARD-Krimi-Podcast „Kein Mucks“ aus auch der des SRF widmeten ihre aktuelle Folge am letzten Donnerstag der Erfinderin von Hercule Poirot und Miss Marple. In der kürzlich ins Netz gestellten Hörbuch-Reihe in der ARD Audiothek gibt es auch Erzählungen abseits dieser beiden Serien zu hören. Zwei davon liest erfreulicherweise der großartige Friedrich Schoenfelder, der bei dieser Aufgabe ebenso glänzt wie er es viele Jahre als Synchronschauspieler getan hat.

Ein besonderes Vergnügen vom 6. Januar ist noch auf der Homepage des Kultursenders Ö1 nachhörbar.** „Ausgewählt“ wirft unter dem Titel „Agatha Christie und die Musik“ einen Blick auf die Musik in einigen Verfilmungen der Christie-Krimis wie Nino Rotas Soundtrack zu „Tod auf dem Nil“ von 1977 oder das berühmte „Miss Marple-Thema“ von Ron Goodwin. Filmmusik ist hier ein guter Zugang, denn obwohl die britische Autorin Pianistin werden wollte und als junge Frau ein Musikstudium begann, spielt Musik in ihren Kriminalfällen kaum eine Rolle. Dass Agatha Christie Nino Rotas großartige Musik nicht mehr hören konnte, ist trotzdem bedauerlich.
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* https://oe1.orf.at/programm/20260108#819161/Agatha-Christie-und-die-Musik
** Siehe https://blog.montyarnold.com/2025/12/11/neue-faelle-fuer-miss-marple/

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