Archiv der Kategorie: Medienkunde

Wie kuckst du?

In der Stummfilmzeit war das Filmbild sogar quadratisch, bald setzte sich für viele Jahre das beinahe quadratische Bildschirmformat 4:3 durch. Cinemascope-Filme – Kinofilme im 2,35:1-Format, wie sie ab 1953 gedreht wurden – erschienen also im Pantoffelkino mit schwarzen Balken. Das … Weiterlesen

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Warum wir Anglizismen nicht loswerden

Anglizismen werden fast so gerne sinnlos beklagt und verteufelt wie Bürokratie. Der Ärger über sie wird nicht kleiner, weil es neben der komplett sinnlosen Variante (Begriffe, die man genausogut auf Deutsch ausdrücken könnte) auch Bezeichnungen gibt, die etwas Neues Bezeichnen, … Weiterlesen

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Camgirls

In den späten 90er Jahren, bevor es Likes und Follower gab, zeigten sogenannte Camgirls ihr Leben im Netz. Im Laufe der Zeit sollten sie Intimität, Öffentlichkeit und Gemeinschaft im Internet neu definieren.Webcams galten der Presse als bahnbrechende Technologie, und deren … Weiterlesen

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Da lacht das Maschinchen

Schon seit den frühen Tagen des US-Fernsehens wurden komödiantische Serien mit Lachern aus der Konserve, der sogenannten „Laff-Box“, abgemischt. Sogar die Zeichentrickserie „The Flintstones“ (1960-66) war mit Gelächter versehen, das allerdings klang wie durch eine schlechte Telefonleitung und in der … Weiterlesen

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Schauerliteratur

betr.: Halloween Merkwürdigerweise gehörte es in der englischen Literatur immer zu guten Ton, ja gerade zur Pflicht, Gespenster und Horrorgeschichten zu schreiben. Erst die Fertigkeit, das Publikum auch die Kunst des Gruselns zu lehren, schien den Autoren den Respekt der … Weiterlesen

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Plansequenz / One-Shot

In den 80er Jahren bezeichnete man als einen One-Shot einen Comic, der trotz der insgesamt epischen Erzählweise der Serie, der er angehörte, ein abgeschlossenes Abenteuer in einem Heft erzählte. Die inzwischen durch epische Verfilmungen populär gewordenen Marvel-Comics gebrauchten diesen Begriff … Weiterlesen

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Freier Platz am Kiosk

betr.: „tageszeitung“ stellt die Printausgabe ein Mitunter witziger als die „Titanic“, auf jeden Fall schneller – „taz“-Aufmacher der letzten Tage. Wenn eine Zeitung oder Zeitschrift ausgewogen berichtet – also Linke, SPD und Grüne ebenso einseift wie die sogenannten „Konservativen“ -, … Weiterlesen

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Wie heilsam ist „Healing Fiction“?

In einer aktuellen Sonderausgabe des „Spiegel“ zum Thema „Mental Health“* erklärt Andreas Bernard den Begriff „Healing Fiction“ unter der hilfreichen Überschrift „Der Föhn für das gefrorene Meer in uns“ (niemand soll sagen, wir wären nicht gewarnt worden!): „Die Geschichte der … Weiterlesen

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Was ist „Porno chic“?

1973 brachte der film „Deep Throat“ den Durchbruch des „Porno Chic“. So bezeichnete die „New York Times“ die modische Genre-Strömung im Kino, bei der „Fellatio, Cunnilingus, Frontal- und Rektalverkehr zum täglichen Brot“ gehörten. Das war deshalb der Erwähnung wert, weil … Weiterlesen

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Das Känguru mit dem Reißverschluss

ber.: 50 Jahre „Yps“ mit Gimmick Das runde, aber nischige Jubiläum der Zeitschrift „Yps“ rührt mich ans Herz, denn viele Jahre lang (aus dem damaligen Zeitgefühl betrachtet) habe ich dem Erscheinungstag (ich glaube, es war der Montag) förmlich entgegengefiebert. Schräg … Weiterlesen

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