Archiv der Kategorie: Medienphilosophie

Technicolor für die Ohren – Die Kunstkopf-Stereophonie (3/3)

Fortsetzung vom 5.9.2021 Ein anderer Mangel ist inzwischen längst überwunden. Die frühen Kunstkopf-Aufnahmen klingen mangelhaft, wenn man sie am Lautsprecher hört („sub-optimal“, wie man heute sagen würde): ihr Klang ist hohl, und sie wirken untersteuert. Man vergleiche „Demolition“ oder diese … Weiterlesen

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Antworten für Quadratspießer (m/w)

In der aktuellen Ausgabe des Fahrgastmagazins der Deutschen Bahn gibt es ein Gespräch mit einem weiblichen Comedy-Star. Es hält in seiner Zusammensetzung den archetypischen Interview-Baukasten für Comedy-Künstler jederlei Geschlechts bereit.Die Zutaten lauten: 1. Bescheiden tuende Prahlerei mit dem Glamour des … Weiterlesen

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Rumfummeln an Ephraim Kishon

betr.: 100. Geburtstag von Ephraim Kishon (in 3 Jahren) / Neubearbeitung alter Übersetzungen Eigentlich hätte gar nicht sollen sein, was sich schließlich als echter Renner entpuppte: Ephraim Kishons deutscher Verleger, der bereits zwei kleinere Bühnenwerke von ihm veröffentlicht hatte, war … Weiterlesen

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Von Mensch zu Mensch

Als Kind war ich ganz verrückt nach Leserbriefseiten – besonders in Fernsehzeitungen, wo sie längst angeschafft sind. In den Hochzeiten der Glotze als Massenmedium Nr. 1 wurden zu besonders wichtigen TV-Ereignissen mehrere Meinungen „sinngemäß gekürzt“ angedruckt. (Meine Lieblingszuschrift dieser Sorte … Weiterlesen

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Medienlexikon – Film und Fernsehen: Best Ager

betr.: Tag der Senioren (seit 1988) „Best Ager“ ist ursprünglich ein Begriff aus dem Bereich des Marketings. Er bezeichnet eine konsumfreudige Kundengruppe im fortgeschrittenen Alter mit entsprechender finanzieller Ausstattung. Passend zur Gesellschaftsstruktur der Jahrtausendwende etablierte sich ein Filmgenre, das diese … Weiterlesen

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Die schönsten Hörspiele, die ich kenne (20): „Doktor Murkes gesammeltes Schweigen“

„Doktor Murkes gesammeltes Schweigen“ – SWF-Hörspiel von 1986, 50 min. Es war für den Intendanten schwierig gewesen, jemanden zu finden, dem er diese Aufgabe zumuten konnte. Die Plötzlichkeit, mit der ihm Murke einfiel, machte ihn misstrauisch. Der Intendant mochte Murke … Weiterlesen

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Die reifende Männerstimme

Manche Synchronschauspieler sind so lange im Geschäft, dass man die Veränderung, die eine Stimme im Laufe eines Lebens durchmacht, bestaunen und studieren kann. Aber nicht alle Langstreckenläufer am Mikrofon eigenen sich gleich gut dazu. Friedrich Schoenfelder machte auf mich nicht … Weiterlesen

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Tierhaargespräche

geführt von Monty Arnold

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Epoche der Auflösung

Eine Kollegin, die früher in meiner Nachbarschaft wohnte, hat sich in zwei Umzügen Richtung Osten immer weiter von mir entfernt. Von Zeit zu Zeit fragt sie mich in E-Mails, ob ich dies oder das von ihr übernehmen möchte: einen Stapel … Weiterlesen

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Im Prokrustesbett des linearen Fernsehens

Heute abend wird im NDR-Fernsehen zum ersten mal seit 33 Jahren ein wirklich wundervoller „Tatort“-Oldie ausgestrahlt: „Das stille Geschäft“ mit Horst Bollmann als MAD-Major Delius und Günther Ungeheuer als Bösewicht. Die Vorfreude ist nicht ungetrübt: kürzlich musste ich zu meinem … Weiterlesen

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