Das Besondere daran

betr.: 80 Jahre Kriegsende

„Der Pfandleiher“ von Sidney Lumet ist ein besonders unbehagliches, besonders beeindruckendes Portrait eines Holocaust-Überlenden. Der Titelheld wird – längst in Friedenszeiten und in der Sicherheit des New Yorker Exils lebend – noch immer von den Gespenstern der Vergangenheit heimgesucht.
Leider gehört dieser Film nicht zu denen, die sich in der Spielfilmrotation unserer TV-Sender befinden, und somit findet er sich auch nicht im Spezialprogramm des heutigen Gedenktages.
In einem Interview stellte der Regisseur 2008 die rhetorische Frage: „Ist es überhaupt möglich, totale Zerstörung zu überleben?“
„Das Einmalige am Holocaust ist nicht, dass ein Volk getötet werden sollte. Das hat es in der Geschichte häufiger gegeben. Aber zum ersten mal war es der eigene Nachbar, der einen umbringen wollte. Es waren sechs Millionen Nachbarn, die sechs Millionen Menschen getötet haben.“

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Lesen vom Blatt: Das unanständige Betonungsprotokoll

Fortsetzung vom 3. Mai 2025

Das folgende Betonungsprotokoll – eine Hilfe, mit der professionelle Sprecher unbedingt nicht arbeiten sollten! – dient nur zur Kontrolle der Übung. Die Sätze, welche keine fett gedruckten Silben aufweisen, sind in einen übergreifenden Sinnbogen zu fassen.
Dieses Textbeispiel übernimmt die Kursivsetzungen aus der Buchveröffentlichung – ein Beleg für die These, wie wenig hilfreich solche typografischen Details beim Setzen von Betonungen sind.

Oh, Mr. Shendringham! Sie sind genau der Mann, den ich sehen wollte. Werden Sie den Tod der armen Joan Beresford in die Hand nehmen? Ich war entsetzt, als ich davon hörte, einfach entsetzt. Wissen Sie, Joan und ich waren nämlich so eng miteinander befreundet. Wirklich, wir waren sehr intime Freundinnen. Und das Schreckliche daran ist, das wirklich Schreckliche, dass Joan sich die ganze Geschichte selbst zuzuschreiben hat. Ich das nicht entsetzlich? Ich glaube, man nennt es „Ironie des Schicksals“.
Bestimmt war es tragisch genug, aber ich habe noch nie etwas so schrecklich Ironisches erlebt. Sie wissen natürlich von jener Wette, die sie mit ihrem Mann gemacht hat, so dass er ihr als Siegestrophäe eine Schachtel Konfekt beschaffen musste. Wenn sie nämlich nicht gewettet hätte, hätte er sich das vergiftete Konfekt von Sir William gar nicht geben lassen. Sir William hätte es vielleicht selbst gegessen und wäre gestorben und – gute Reise! Nun, Mr. Shendringham — Ich habe dies noch niemandem erzählt, aber ich will es Ihnen verraten, weil ich weiß, dass Sie es zu schätzen wissen: Joan hat gemogelt! Als sie mit ihrem Mann darum wettete, ob sie den Mörder in dem Kriminalstück erraten könnte, hat sie nicht fair gespielt. Weil sie das Stück nämlich schon kannte. Wir sind zusammen hingegangen, gleich in der ersten Woche, in der es lief. Sie wusste also ganz genau, wer der Schurke war! Das nennt man dann wohl „ausgleichende Gerechtigkeit“! Aber ausgerechnet Mrs. Beresford! Das ist ja das Ungewöhnliche. Ich hätte nie gedacht, dass Joan so etwas tun würde. Sie war so ein nettes Mädchen. Ein wenig knickerig mit Geld, wenn man bedenkt, wie gut sie gestellt waren, aber das hat natürlich nichts zu bedeuten. Bestimmt war es nur Spaß, und sie wollte ihrem Mann einen Streich spielen. Aber ich habe immer geglaubt, dass Joan so ein ernsthaftes Mädchen wäre, Mr. Shendringham. Ich meine, gewöhnliche Leute reden nicht über Ehre und Wahrheit und die Spielregeln einhalten und all diese Dinge, die man für selbstverständlich hält. Aber Joan tat das. Sie sagte immer, dies sei nicht ehrlich oder jenes sei nicht anständig. Nun hat sie dafür bezahlen müssen, dass sie selbst nicht anständig war, das arme Mädchen, nicht wahr? Doch das bestätigt nur wieder das alte Sprichwort, dass stille Wasser tief sind! Joan muss so ein tiefes Wasser gewesen sein, fürchte ich. Sie hat mich getäuscht. Sie kann einfach nicht so ehrlich und wahrheitsliebend gewesen sein, wie sie immer getan hat. Ich kann mir nicht helfen, ich weiß nicht, ob ein Mädchen, das seinen Mann in einer solchen Kleinigkeit betrügt, nicht auch … oh, ich möchte nichts Schlechtes über die Ärmste sagen, jetzt wo sie tot ist. Aber nach alledem kann sie einfach nicht so eine Gipsheilige gewesen sein, nicht wahr?

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Niederrhein On My Mind

Für mich ist jeder Tag der 100. Geburtstag von Hanns Dieter Hüsch. Aber heute ist er es für uns alle. Welch eine Freude, dass ich dem WDR als Zeitzeuge dienlich sein konnte bei der aktuellen Ausgabe des „Zeitzeichens“. (Eine tägliche Rubrik wie das „Kalenderblatt“ im Deutschlandfunk, nur viel ausführlicher.) Unbedingt mal reinhören: https://www.ardaudiothek.de/episode/wdr-zeitzeichen/hanns-dieter-huesch-der-100-geburtstag-des-kabarettisten/wdr-5/14500629/.

Dank an Roger Paulet für das Foto und an Fritz Schaefer für das Gespräch.

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Meckern im Mäusekino – Auflösung

Auflösung des Rätsels vom 2. Mai

1. Die Damen werden aus dem fahrenden Wagen heraus gesichtet, der vorher aus grundsätzlichen Erwägungen gemietet wurde.

2. Eine Baustelle ist der Grund für die Verkehrsstauung, die Matrosen verursachen sie nicht. Sie verärgern die Wartenden allerdings, indem sie sich bescheiden an die Spitze der Kolonne zu setzen versuchen.

3. Das Abreißen von Wagentüren ist nur eine von vielen Maßnahmen, die sich über den Film verteilt ereignen. Die erste Eskalationsstufe ist ein wiederholtes Rammen des Wagens von Edgar Kennedy im Rückwärtsgang.

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Tierhaargespräche

geführt von Monty Arnold

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Lesen vom Blatt: Klatsch innerhalb von Klatsch

betr.: Sprechen am Mikrofon

Der Schriftsteller Truman Capote pflegte zu sagen: „Alle Literatur ist Klatsch!“ (Er muss es ja gewusst haben.) Wenn wir zugeben, dass uns Dinge wie die Probleme der biblischen Prostituierten Maria Magdalena oder das Paarungsverhalten des Prozessionsspinners eigentlich nichts angehen, kommt uns die Idee, auch das Neue Testament oder die etymologischen Schriften von Henri Fabre müssten Klatsch sein, gar nicht mehr so schräg vor.
Das Leben von Romanfiguren geht uns ja erst recht nichts an. Ist innerhalb dieser literarischen Gerüchteküche wiederum explizit von Klatsch die Rede, ist das für die Interpretation am Mikrofon (oder vor Publikum) eine besondere Herausforderung: a) weil so viele alltägliche / vertraute Melodien im raschen Wechsel stattfinden, die wir b) richtig zuordnen und anstimmen müssen. Und weil das Publikum c) hier ganz besonders empfindlich für falsche Töne ist und sofort aussteigt, wenn wir Fehler machen.
In einer Kurzgeschichte von Anthony Berkeley findet sich ein Tratschtanten-Monolog, der uns (redigiert und leicht gekürzt) als Übungsbeispiel dienen soll. Der angesprochene Mr. Sheringham ist ein Kriminalbeamter, der den Punkt erreicht hat, an dem ihm nur noch „Der rächende Zufall“ („The Avenging Chance“, so der Titel der Geschichte) helfen könnte.

Oh, Mr. Shendringham! Sie sind genau der Mann, den ich sehen wollte. Werden Sie den Tod der armen Joan Beresford in die Hand nehmen? Ich war entsetzt, als ich davon hörte, einfach entsetzt. Wissen Sie, Joan und ich waren nämlich so eng miteinander befreundet. Wirklich, wir waren sehr intime Freundinnen. Und das Schreckliche daran ist, das wirklich Schreckliche, dass Joan sich die ganze Geschichte selbst zuzuschreiben hat. Ich das nicht entsetzlich? Ich glaube, man nennt es „Ironie des Schicksals“.
Bestimmt war es tragisch genug, aber ich habe noch nie etwas so schrecklich Ironisches erlebt. Sie wissen natürlich von jener Wette, die sie mit ihrem Mann gemacht hat, so dass er ihr als Siegestrophäe eine Schachtel Konfekt beschaffen musste. Wenn sie nämlich nicht gewettet hätte, hätte er sich das vergiftete Konfekt von Sir William gar nicht geben lassen. Sir William hätte es vielleicht selbst gegessen und wäre gestorben und – gute Reise! Nun, Mr. Shendringham — Ich habe dies noch niemandem erzählt, aber ich will es Ihnen verraten, weil ich weiß, dass Sie es zu schätzen wissen: Joan hat gemogelt! Als sie mit ihrem Mann darum wettete, ob sie den Mörder in dem Kriminalstück erraten könnte, hat sie nicht fair gespielt. Weil sie das Stück nämlich schon kannte. Wir sind zusammen hingegangen, gleich in der ersten Woche, in der es lief. Sie wusste also ganz genau, wer der Schurke war! Das nennt man dann wohl „ausgleichende Gerechtigkeit“! Aber ausgerechnet Mrs. Beresford! Das ist ja das Ungewöhnliche. Ich hätte nie gedacht, dass Joan so etwas tun würde. Sie war so ein nettes Mädchen. Ein wenig knickerig mit Geld, wenn man bedenkt, wie gut sie gestellt waren, aber das hat natürlich nichts zu bedeuten. Bestimmt war es nur Spaß, und sie wollte ihrem Mann einen Streich spielen. Aber ich habe immer geglaubt, dass Joan so ein ernsthaftes Mädchen wäre, Mr. Shendringham. Ich meine, gewöhnliche Leute reden nicht über Ehre und Wahrheit und die Spielregeln einhalten und all diese Dinge, die man für selbstverständlich hält. Aber Joan tat das. Sie sagte immer, dies sei nicht ehrlich oder jenes sei nicht anständig. Nun hat sie dafür bezahlen müssen, dass sie selbst nicht anständig war, das arme Mädchen, nicht wahr? Doch das bestätigt nur wieder das alte Sprichwort, dass stille Wasser tief sind! Joan muss so ein tiefes Wasser gewesen sein, fürchte ich. Sie hat mich getäuscht. Sie kann einfach nicht so ehrlich und wahrheitsliebend gewesen sein, wie sie immer getan hat. Ich kann mir nicht helfen, ich weiß nicht, ob ein Mädchen, das seinen Mann in einer solchen Kleinigkeit betrügt, nicht auch … oh, ich möchte nichts Schlechtes über die Ärmste sagen, jetzt wo sie tot ist. Aber nach alledem kann sie einfach nicht so eine Gipsheilige gewesen sein, nicht wahr?

Dieser Auszug ist nebenbei ein Beleg für die These, dass Kursivschriften wenig hilfreich beim Setzen von Betonungen sind.

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Meckern im Mäusekino: „Das Zerlegen von Kraftwagen“ mit Laurel & Hardy

betr.: Filmrätsel

Der zweite Laurel-&-Hardy-Film in Reclams „Filmführer“ ist wie angekündigt „Two Tars“, besonders bekannt unter dem Titel „Das Zerlegen von Kraftwagen“. Hier haben sich zwei Fehler in die Inhaltsangabe eingeschlichen:

Auflösung folgt.

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Der Star-Treck zieht weiter

betr.: (Einstweilen) letzte Folge des Podcasts „Das war morgen“ in der ARD-Audiothek

99 Science-Fiction-Hörspiele aus den Jahren 1968 bis 1992 (sind es tatsächlich schon so viele gewesen?) haben Isabella Hermann und Eiki Mira in ihrem SWR-Podcast „Das war morgen“ in den letzten Jahren Woche für Woche vorgestellt, zu Beginn war Andreas Brandhorst noch mit dabei. Der Informationswert der begleitenden Gespräche wird vielleicht am trefflichsten dadurch beschrieben, dass der Kollege Bastian Pastewka – Betreuer des ARD-übergreifenden Krimi-Podcasts „Kein Mucks!“ – kürzlich in seiner internem Werbebotschaft meinte, in diesem Podcast würden sehr viel mehr Informationen vermittelt als im seinigen – das kann nur Sarkasmus gewesen sein.
Nichtsdestotrotz war „Das war morgen“ aus mehreren Gründen eine zutiefst erfreuliche Einrichtung! Das Füllhorn der alten Radiospiele, die seit Urzeiten (von sehr gelegentlichen Wiederholungen im linearen Programm abgesehen) unhörbar im Schrank lagen, wurde großzügig ausgeschüttet. Endlich! Damit kam und kommt sein Inhalt denjenigen zugute, die das alles ohnehin bezahlt haben: uns Gebührenzahlern. Da es sich ausschließlich um Beiträge der SDR-Sendereihen „Science-Fiction als Radiospiel“ und „Phantastik aus Studio 13“ gehandelt hat, allesamt inszeniert von Andreas Weber-Schäfer, hat sich bisher nicht die ganze Vielfalt dieser empfindlichen Kunstgattung entblättern können. Doch irgendwo muss man ja schließlich anfangen, und der Weltraum ist groß. Weiterhin ist die zuverlässige Präsentation so vieler Nicht-Krimis auf einem Hörspielplatz schlechthin sehr erfrischend.

In der vorletzten Folge von „Das war morgen“ am 23.4. gab es unter der tarnfarbenen Überschrift „Hinter den Kulissen“ eine Sonderfolge, in deren Verlauf sich die betreuende Redakteurin Mareike Maage mit zwei treuen Helfern des Projekts unterhielt: mit H. G. Tröster (Autor des leider vergriffenen Quellenwerks „Science Fiction im Hörspiel 1947-1987“) und dem Feuilletonisten und S-F-Autor Dietmar Dath. Ihr Gespräch ist kein simples Making-Of, es gräbt ganz allgemein in der Radiokunst und Radiogeschichte, in der Popkultur und in der Liebe zur phantastischen Literatur. Ihr Gespräch hat einen Informations- und Unterhaltungswert, der weit über den eigentlichen Podcast hinausgeht – ähnlich wie Pastewkas Sonderfolge „Kein Mucks in Concert“*. Für mich als Liebhaber des Features und des Feuilletons ist sie sogar ganz großes Kino. Als etwa Dietmar Dath von den Reaktionen auf sein Buch „Niegeschichte“ erzählt, fühle ich mich an die Missverständnisse erinnert, mit der ein größeres Publikum auf Syd Fields „Handbuch zum Drehbuch“ reagiert hat: es geht eben nicht um Vorschriften oder eine Gebrauchsanweisung (der ST. GEORGE HERALD berichtete).  
Vieles, was hier besprochen wird, ist ein allgemeingültiger Kommentar zu den Schönen Künsten und der Medienwelt an sich. Die wichtigsten schreibenden Zulieferer der alten SDR-Hörspielserien werden gewürdigt: Herbert W. Franke, Hermann Ebeling und Eva Maria Mudrich**. Es geht um das Handwerk von Hörspielbearbeitung und -besetzung. Auch die große Tücke des Themas wird nicht ausgelassen: es ist auch hier nicht alles gleich viel wert. Zwar ist ein gutes phantastisches Hörspiel ein besonderer Hochgenuss, eine „Feuerlilie auf dem Feld des Trivialen“ (Tröster). Aber es ist auf diesem Feld auch besonders schwer, richtig gut zu sein. Was im phantastischen Radiostück danebengeht, geht mit Karacho daneben; was auch nur ein klein wenig verunglückt, wird sehr schnell atemberaubend doof.
Wer wie ich in zwei Jahren keines der 99 Hörspiele ausgelassen hat, kann die Anekdote nachvollziehen, die H. G. Tröster im Podcast erzählt: lange vor dem Computerzeitalter gab es in den Rundfunkanstalten über die eigenen Produktionen und Bestände nur protokollierende vermerke und – im Glücksfalle – persönliche Notizen. „Beim Deutschlandfunk hatte der damalige Redakteur Dieter Hasselblatt – ein gnadenlos großartiger Impresario der Science-Fiction und des Science-Fiction-Hörspiels – ein riesiges Archiv angelegt, in dem er über alle von ihm je abgehörten Hörspiele eine Karteikarte angelegt hat. Mit sehr tiefsinnigen Betrachtungen, die manchmal aber auch mit den Worten endeten: war mir zu blöd, hab’s abgebrochen.“

Inzwischen haben Mira und Hermann mit ihrer Bilanz „Zwischen gestern und heute“ den Podcast abgeschlossen, doch Frau Maage hat bereits angedeutet, dass er mit dem redaktionsübergreifenden Prinzip von „Kein Mucks!“ in Kürze wiederauferstehen wird, also sämtliche ARD-Archive nutzend.
Das sind herrliche Aussichten! Mit ihnen verbinde ich nur eine Hoffnung.
Die seherischen Qualitäten von guter Science-Fiction dürften inzwischen unbestritten sein. Bei der Auswahl der in „Das war morgen“ präsentierten Stücke hat man sich vielleicht allzusehr auf Beiträge kapriziert, die heute Drängendes wie KI, Klimawandel, Demokratieschwund und Selbstausrottung der Menschheit (namentlich) im Munde führten. Das konnte schonmal den Nachgeschmack der Belehrung hervorrufen – vor allem dann, wenn es in den anschließenden Gesprächen noch einmal deutlich unterstrichen wurde.
Dennoch hoffe ich, die anbrechende Wartezeit möge kürzer ausfallen als die letzte „Sommerpause“ bei „Kein Mucks!“: die dauerte kosmische 5 Monate.

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* Siehe dazu https://blog.montyarnold.com/2024/01/03/24336/
** Siehe https://blog.montyarnold.com/2024/02/24/schuldfrage-eva-maria-mudrich/

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Tierhaargespräche

geführt von Monty Arnold

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Meckern im Mäusekino – Auflösung

Auflösung des Rätsels vom 24. April

1. Die Vergeltungsmaßnahmen nehmen nicht ihren Anfang, weil die Spitze des Weihnachtsbaums abgeklemmt wird, sondern weil der Baum wie auch Stans Mantel mehrere Male unschädlich in der Tür eingeklemmt werden, woraufhin Ollie immer wieder klingelt und der „Kunde“ schließlich die Geduld verliert. Er zerstört daraufhin den Weihnachtsbaum mit einer Gartenschere, und das Unheil nimmt seinen Lauf.

2. / 3. Die Versöhnung erfolgt nur zum Schein – jedenfalls sofern es die Hausierer betrifft (der Hausbesitzer wird noch mit einer Knallzigarre verhöhnt). Sie ist auch nicht die Konsequenz daraus, dass „nichts mehr zu zerstören ist“, wie der Text nahelegt, sondern erfolgt nach der Ermahnung durch einen Streifenpolizisten.

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