Teletubbies

Sie sehen sich nicht nur ähnlich, sie haben auch den gleichen Lieblingsspruch: „Nochmal nochmal nochmal!“ Der Politiker links sagt ihn gern in Talkshows auf, um zu unterstreichen mit welcher Geduld er das bereits klar und deutlich Gesagte bereit ist, für die etwas begriffsstutzige Öffentlichkeit abermals und immer wieder neu auszuführen; der minderjährige Außerirdische rechts bringt damit seine Freude über etwas soeben Erlebtes zum Ausdruck und bittet um Wiederholung. Die beiden sollten einfach mal gemeinsam in einer Sendung auftreten.
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„Gottes Brot und Teufels Aufstrich“ (74)

Eine Graphic Novel von Monty Arnold
mit Zeichnungen von Stefan Sombetzki

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Stephen King und Patricia Highsmith erklären den Deus ex machina

Der Ausdruck „Deus ex machina“ (griechisch für „Gott aus der Maschine“) war für lange Zeit nur den Freunden des Theaters und den Lesern filmischer Sekundärliteratur bekannt. Um die Jahrtausendwende tauchte er (falsch ausgesprochen) in irgendeiner beliebten Serie auf, gelangte darüber in die sozialen Medien und machte eine kurzlebige Karriere als vielgenutzter Wischiwaschi-Begriff.
Ursprünglich und recht eigentlich ist damit ein plötzliches, unmotiviert eintretendes (göttliches) Ereignis gemeint, welches in der Spielhandlung  das Blatt wendet. Oder eben eine Person, die solches bewirkt. Man spricht dann auch von der „Nemesis“, dem „Fünften im Spiel“ oder von einem „Katalysator des Wandels“.
In seinem Roman „Revival“ erklärt Stephen King uns zuerst, was damit ausdrücklich nicht gemeint ist: „In wenigstens einer Hinsicht ist unser Leben wirklich wie ein Film. Die Hauptdarsteller sind Familienmitglieder und Freunde, die Nebenfiguren Nachbarn, Kollegen, Lehrer und Bekannte. Dazu kommen die Kleindarsteller: die junge Frau mit dem hübschen Lächeln, die im Supermarkt an der Kasse sitzt, der freundliche Barkeeper in der Stammkneipe, die Typen, mit denen man dreimal pro Woche im Fitnesscenter trainiert. Und es gibt tausende Statisten – jene Leute, die durch jedes Leben strömen wie Wasser durch ein Sieb, weil man sie ein einziges Mal sieht und dann nie wieder. Der Teenager, der bei Barnes & Noble vor den Graphic Novels steht, weshalb man sich an ihm vorbeischieben muss (mit einem gemurmelten „‘tschuldigung“), um zu den Zeitschriften zu gelangen. Die Frau im Auto nebenan, die vor der roten Ampel ihren Lippenstift nachzieht. Die Mutter, die ihrer Kleinen Eiscreme vom Gesicht wischt, irgendwo in einem Lokal am Straßenrand, wo man zu einem kurzen Imbiss eingekehrt ist. Der Verkäufer, dem man bei einem Baseballspiel einen Beutel Erdnüsse abgekauft hat.
Aber manchmal gerät eine Person in unser Leben, die in keine dieser Kategorien passt. Sie ist der Joker, der über die Jahre hinweg in unregelmäßigen Abständen aus dem Kartenstapel auftaucht, oft an einem entscheidenden Wendepunkt.“
Kings ältere Kollegin Patricia Highsmith hat ein Beispiel zu bieten, in dem der größtmögliche Auftritt – besagter „Gott aus der Maschine“ – und der Komparse, der niemals zurückkehrt, zu einer Person verschmelzen.
In ihren Tagebüchern schildert sie die flüchtige Begegnung – es war kaum eine solche – mit dem Mann, der sie 1952 zu ihrer wichtigsten und langlebigsten Schöpfung inspirierte. Auf einer Reise nach Positano an der Amalfiküste fing alles an: „Ich trat eines Morgens auf die Hotelterrasse und sah in der Ferne einen jungen Mann in Shorts und Sandalen mit einem Handtuch über der Schulter am Strand entlanggehen. Er wirkte nachdenklich, rätselhaft, faszinierend. Ich sah diesen Mann niemals wieder. Er war die Vorlage für Tom Ripley.“

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Lovecraft für Einsteiger und Sparfüchse

Nur ein hässlicher Mops ist ein schöner Mops!
Theodor Fontane

Wer den anbrechenden Lesesommer nutzen möchte, um den Horror-Literaten H. P. Lovecraft neu zu entdecken oder endlich wiederzulesen, der findet im Internet unzählige Leseproben, die – da das Hauptbetätigungsfeld des Autors die Kurzerzählung war – vielfach sogar vollständig sind. In einer geradezu verschwenderischen Weise bietet das der Festa Verlag bei der Bewerbung von „H. P. Lovecraft – Das Gesamtwerk im Schuber“, in dem viele alte Übersetzungen der längst gemeinfreien Texte zu finden sind (und bei diesem jahrzehntelang dem Schund zugerechneten Autor staune ich immer wieder über die insgesamt sehr gute Qualität der meisten deutschen Übertragungen). Unter https://webreader.mytolino.com/reader/index.html?epub_url=https%3A%2F%2Fapi.pageplace.de%2Fpreview%2FDT0400.9783865528896_A40550988%2Fpreview-9783865528896_A40550988.epub&locale=de_DE&publication_id=60087967&purchase_url=https%3A%2F%2Fwww.buecher.de%2Fgo%2Fcart_cart%2Fcart_add_item%2Fprod_id%2F60087967%2F&reseller_id=30 lassen sich sage und schreibe 29 Kurzgeschichten komplett nachlesen, ehe man dann doch zu dem Ergebnis kommt, dass man alles übrige einfach kaufen und auch noch lesen will.

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„It’s All A Question Of Masks – Selbstinszenierung und Modernität bei Noël Coward“ (8)

Fortsetzung vom 16. Mai 2023

(siehe auch https://blog.montyarnold.com/2023/01/24/noel-coward/)

Tamara Hahn hat vor einigen Jahren in aller Stille ein Buch vorgelegt, das uns in Fragen der Selbsterfindung und Selbstdarstellung ein Leitfaden sein kann – gerade in den Zeiten der Sozialen Medien. Nebenbei ist dies das einzige Buch überhaupt, das in deutscher Sprache über Noël Coward vorgelegt worden ist: „It’s All A Question Of Masks – Selbstinszenierung und Modernität bei Noël Coward“. Am Beispiel dieses Universal-Künstlers, der vor etwa 100 Jahren den modernen Prominenten im Selbstversuch quasi erfunden hat, erfahren wir allerlei Erstaunliches zum Thema Medienkompetenz. Es handelt sich um eine Dissertation von 2002, die der Lit Verlag Münster 2004 veröffentlicht hat und die noch immer erhältlich ist. Die Autorin hat mir gestattet, diesen bereichernden Text hier als Serie wiederzugeben, wofür ich mich ganz herzlich bedanke.

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Hipster – Was ist das? Was war das?

Ein Hipster zu sein, beruht auf Aneignung (ein Zeitgeistbegriff, von dem ich inständig hoffe, dass man ihn späteren Generationen einmal wird erklären müssen). Das zeigt sich bereits am Bekleidungsstil: an den Holzfällerhemden, deren Karos ein klein wenig enger sind als beim kanadischen Vorbild, deren Stoff etwas feiner ist, deren Aroma eher Perwoll als Baumharz. Noch wichtiger ist dem Hipster sein Bart, und auch der ist letztlich eine Imitation. Er will an die Bärte ganz harter Kerle gemahnen (Schienenarbeiter, Bergleute, Seemänner oder wiederum Holzfäller), wird aber so penibel getrimmt und eingehegt, dass er vielfach wirkt wie angeklebt. Seine Pflege erfolgt wenn möglich in den Schaufenstern eigens dafür eingerichteter „Barbier“-Läden, die in hippen Stadtvierteln gerade mächtig Konjunktur haben.
Der Schriftsteller Clemens J. Setz erklärt uns*, was das Wort um die Zeit seiner Entstehung einmal bedeutet hat. Dabei scheint auch das deutlich auf, was sich seit damals
nicht geändert hat. Das Prinzip der „Aneignung“ sowie die Abgrenzung von „Square“ (= Quadratspießer) sind seit jeher bestimmende Faktoren des Hipstertums.

Auch heute bezeichnet man bestimmte Menschen mit diesem Wort, aber die Bedeutung hat sich so stark gewandelt, dass man vielleicht an den alten Sinn des Wortes erinnern muss. Mitte der 1950er Jahre bezeichnete es einen weißen (meist männlichen) Menschen, der seine Gesten, seinen Lebensrhythmus und seine Ansichten an dem orientierte, war er aus dem Verhalten von Schwarzen (vor allem schwarzen Jazzmusikern wie Dizzie Gillespie oder Charlie Parker) als dessen Essenz herauszulesen meinte. Sprechweise, Wortneuschöpfungen, Barttracht, Spielarten der Promiskuität, all das versuchte er zu „imitieren“, auch wenn vieles davon seiner Fantasie entsprang. Die Hipster verfügten über einen eigenen Jargon, der Coolness und Durchrhythmisiertheit signalisieren sollte. Sie waren „hip“, das heißt eingeweiht in den Schwung des Moments, in das Einverständnis-ohne-echtes-Verstehen, in eine oberflächliche Übereinkunft mit anderen. An die Stelle von „to like“ trat das viel vagere Konzept von „to dig“. Ihr Gegenbild war der „square“, der brave, mit seiner Arbeit verschmolzene Bürger. Die Hipster pflegten eine bohemienartige, von Party zu Party torkelnde Existenz, reich an lebenskünstlerischer Improvisation und neuartiger Toleranz gegenüber allen Bevölkerungsgruppen, aber ebenso reich an Peinlichkeit, Mangel an politischer Einsicht und ganz dümmlichen Momenten von Blackface.
In seinem 1956 veröffentlichten Essay mit dem heute etwas misstönenden Titel „The White Negro“ analysiert Norman Mailer den Hipster sehr klug als Phänomen weißen Imitationswahns. Der Hipster sei, so Mailer, „a philosophical psychopath“. Ihm gehe es allein um die Erfüllung von Lustbedürfnissen, aber er kleide es in ein Gewand von Sozialrevolution und Aufklärung. Der Hipster macht sich nicht die Mühe, den Buddhismus zu studieren, sondern deutet einfach mit dem Zeigefinger auf eine Buddhastatue und sagt: „Yeah, I dig“ – und geht anschließend mit der jungen Buddhastatuenbesitzerin, die genausowenig vom Buddhismus versteht wie er, ins Bett, worauf beide am nächsten Morgen tatsächlich ein wenig vom Buddhismus verstanden zu haben glauben – und völlig verwirrt auseinandergehen. So ungefähr muss man sich, indem man für „Buddhismus“ einmal „Kommunismus“, „Jazz“ oder „Gleichberechtigung“ einsetzt, den Weltzugang der historischen Hipster vorstellen.

Der (weiße) Kater Tom wandelt einmal mehr auf den Spuren von Cab Calloway im „Tom & Jerry“-Cartoon „The Zoot Cat“ (1944)

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* Im Nachwort zum Mini-Hardcover der Kurzgeschichte „Sterblichkeit und Erbarmen in Wien“ von Thomas Pynchon, Jung und Jung 2022

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Vorspiele auf dem Theater (5)

Werkanfänge mit Musik-, Theater- oder Medienbezug

betr.: 116. Geburtstag von Laurence Olivier

Es lohnt allweil ein Besuch bei https://www.artofthetitle.com/title/sleuth/
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Aging Out … und wie frau damit umgeht

Einer der Gründe, die die Schauspielerin Grace Kelly Mitte der 50er Jahre bewogen haben, ihre kurze und überaus glanzvolle Karriere in Hollywood aufzugeben und als Fürstin nach Monaco zu wechseln, soll der in der Filmindustrie grassierende Jugendwahn gewesen sein. Dabei schreckte sie (sie drehte ihren letzten Film mit Mitte 20) nicht etwa die Sorge, gar nicht mehr besetzt zu werden. Ihr missfiel die Aussicht, jedes Jahr früher und immer früher vor Drehbeginn in die Maske gehen zu müssen, wie man ihr diskret in Aussicht stellte. Aus ähnlichen Motiven zog sich – das noch berühmtere Beispiel! – „die Göttliche“ Greta Garbo augenblicklich von der Leinwand und aus der Öffentlichkeit zurück, als sie ihren ersten Flop auf der Leinwand erlebte. (Beide Schauspielerinnen haben übrigens später kurzzeitig mit Comebacks geliebäugelt.)
Bereits mit 35 Jahren, so die amerikanische Faustregel, beginnt man als als weiblicher Filmstar altersbedingt an Wert zu verlieren. In Deutschland kommt man zu einem adäquaten Ergebnis. Das Institut für Medienforschung der Universität Rostock stellt in seiner Studie über Geschlechtervielfalt in Film und Fernsehen fest, dass bei der ü60-Rollenvergabe 29% Frauenrollen 71% Männerrollen gegenüberstehen. Auch hier werden die Kolleginnen bereits mit Mitte 30 allmählich aussortiert. Zwar lehnt sich das Independentkino in Einzelfällen gegen diese Gesetzmäßigkeit auf, doch Filme wie „Nomadland“, für den die 64jährige Frances McDormand einen Oscar bekam, oder „Meine Stunden mit Leo“, in dem sich Emma Thompson gegenüber einem jugendlichen Callboy sehr verklemmt in Szene setzt, unterstreichen das Problem mehr als sie es wiederlegen: diese Portraits sind keine Beispiele für ein beiläufiges Älterwerden wie es uns alle ereilt, wenn wir lange genug durchhalten.

Zwei Divenkarrieren aus Hollywood stehen sinnbildlich für zwei diagonal unterschiedliche Arten, dem eigenen Alter vor der Kamera zu begegnen. Joan Crawford und Bette Davis waren schon im frühen Tonfilm zu Konkurrentinnen aufgebaut worden und spielten an der Schwelle zum Greisenalter 1962 gemeinsam in dem satirischen Horrordrama „Whatever Happened To Baby Jane?“. Darin ist ihr weiterer Weg vorgezeichnet. Joan Crawford (Opferrolle) leugnete ihre verblühende Schönheit und rutschte ins Trash-Kino ab, wo sie – nicht ohne Häme – von ihren Regisseuren der unfreiwilligen Komik preisgegeben wurde. Ihr Niedergang lässt sich schon an den Filmtiteln ablesen. Auch Bette Davis, die schon in „Baby Jane“ (in der Täterrolle) Mut zur Hässlichkeit bewiesen hatte, haderte mit ihrem Bedeutungsverlust, behielt ihre Wirkung jedoch selbstmitleidslos im Blick und setzte immer wieder schauspielerische Glanzlichter.
Eine der längsten Karrieren überhaupt war Angela Lansbury vergönnt, deren Typ sich jahrzehntelang kaum veränderte. Sie war frühzeitig bereit, die Mütter gleichaltriger oder älterer Männer zu spielen.  

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Die wiedergefundene Textstelle: Zora Neal Hurston – Wahl der Waffen

Zora Neale Hurston ist eine der wichtigsten Literatinnen der Harlem Renaissance.
Als sie am 15. Januar 1891 in Notasulga, Alabama, geboren wurde, war die Sklaverei zwar vorbei, doch die Brutalität gegen Schwarze hatte neue Formen angenommen. Nach dem Ende des Bürgerkriegs 1865 hatten die befreiten Sklaven gehofft, einen gleichberechtigten Platz in der entstehenden neuen Ordnung zu finden, aber diese Hoffnungen zerschlugen sich rasch. Der Civil Rights Act von 1875, der allen Bürgern der USA unabhängig von ihrer Hautfarbe Zugang zu sämtlichen öffentlichen Einrichtungen gewährte, wurde 1883 widerrufen. Die einzelnen Bundesstaaten konnten nun Gesetze erlassen, die gesonderte Zugabteile, Toiletten, Theaterränge, Schulen für Schwarze vorschrieben. Dies geschah nach dem Grundsatz „separate but equal“, „getrennt aber gleich“, wobei sich die Gleichheit als Farce erwies. Schwarze wurden gehindert, ihr Wahlrecht auszuüben. Gesetz um Gesetz zementierte die Rassentrennung. Gewalt gegen Schwarze bis hin zum Lynchmord war an der Tagesordnung.
In ihrer Autobiographie „Dust Tracks On A Road“ („Ich mag mich, wenn ich lache“, Übers. Barbara Henninges, Ammann, Zürich 2000) berichtet Hurston in einem verblüffend leichten, amüsanten Tonfall über ihr Leben unter solchen Bedingungen. Ihr Hobby war die anthropolgische Feldforschung. In den Siedlungen des Eisenbahnbaus, der Holz- und Terpentinindustrie im Süden der USA konnte es rau hergehen. Sie kam damit gut zurecht. Nur einmal überlegte sie, ein Messer zu kaufen weil sie sich die Feindschaft einer Frau namens Lucy zugezogen hatte. Eine andere Frau – tonangebend in der Siedlung – nahm sie unter ihre Fittiche und riet ihr dringend vom Messerkauf ab:

„Du kannst doch mit kein Messer nich umgehn. Dafür haste kein verstehste nich. Du weißt nich mal nich, wie man das am praktischsten anpacken tut. Du tätst weit ausholen mitm Arm, und schon wär Lucy drunter durchgewitscht und hätt dich abgestochen eh du an se rankommst. Und selbst wennste richtig rangehst, ist ja nich damit getan, dass du jemand ein Messer reinrammst. Das Dingen muss bis zum Anschlag rein, und dann musst du runterziehn! Dann machense kein Ärger mehr. Dann sind se mausetot. Aber lass du die Finger von Messerstechereien. Du bist nich wie ich ich. Du tust ja nich mal mit keine Männers schlafen. Ich hab auch mal Jungfrau sein wollen, habs aber nicht durchgehalten. Hab das Geld zu doll gebraucht. Is aber schön, dass du so bist. Schreib du mal schön die ganzen Lügenmärchen auf! Die Schlägereien, die überlass mir! Das wär das Gescheiteste, wo wir numal Freunde geworden sind.“

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„Gottes Brot und Teufels Aufstrich“ (73)

Eine Graphic Novel von Monty Arnold
mit Zeichnungen von Stefan Sombetzki

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