Archiv der Kategorie: Medienkunde

How to Recap

Anglizismen gelten noch immer als sexy. Was in einem berühmten Sketch von Loriot „Inhaltsangabe“ heißt (keine vollständige, sondern „der Handlungsablauf der bisher gesendeten Folgen“) und was es als „Was bisher geschah“ sogar in den Volksmund geschafft hat, heißt bei Streamingangeboten … Weiterlesen

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Das Ende heißt „Copy And Paste TV“

betr.: Das Ende des episch erzählten Serienfernsehens Die Konkurrenzprodukte „House Of The Dragon“ und „Der Herr der Ringe: Die Ringe der Macht“ markieren einen nicht unwichtigen Punkt in unserer Mediengeschichte. Sie besiegeln das Ende der Ära der hochwertigen „episch erzählten … Weiterlesen

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Es geht eine Pointe auf Reisen

betr.: das Finale von „Planet der Affen“ (1968) Near them, on the sand,Half sunk, a shattered visage lies, whose frown,And wrinkled lip, and sneer of cold command P. Shelley: „Ozymandias“ (1817) Der Begriff „Spoilerwarnung“ gehört inzwischen zu unserem Alltagswortschatz. Andererseits … Weiterlesen

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Die schönsten Filme, die ich kenne (112): „Härte“

Der kleine Andreas wächst in der frühen Bundesrepublik in einfachen Verhältnissen auf. Sein Vater zerquetscht ihm die Hand und versucht sogar, ihn umzubringen, indem er ihn mit Wasser übergießt und auf den winterlichen Balkon aussperrt. Andreas übersteht eine Lungenentzündung, wird … Weiterlesen

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Zur Geschichte des Drehbuchs

„Drehbuch = das Notieren einer Geschichte zum Zwecke ihrer Verfilmung“ (Wolfgang Kohlhaase) Anfang des 20. Jahrhunderts waren Motion Pictures noch keine Kunstform, sondern eine Kuriosität, eine Jahrmarktsattraktion. Die Filme waren kurz und eines Inhalts wie „Baby lernt laufen“ oder „Der … Weiterlesen

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Man ist so jung wie’s im Drehbuch steht

betr.: 51. Jahrestag der Premiere von „Carnal Knowledge“ Die Freundschaft von Jonathan und Sandy dauert vom College bis ins gestandene Mannesalter, und immer haben die beiden vor allem ein Gesprächsthema: Sex. Jack Nicholson (dessen Karriere gerade richtig in Fahrt kam) … Weiterlesen

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Warum deutsche Filme so wenig Spaß machen

Dass sich über Geschmack nicht streiten lässt, mag stimmen wenn es um Essen geht – wo ja ganz handfeste Unverträglichkeiten mit hineinspielen. Oder bei Kleidung – wo Anlass, Jahreszeit, Milieu, Alter und Geschlecht sich einmischen.In Kulturfragen jedoch ist Geschmack ein … Weiterlesen

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Vom Verschwinden der Bahnhofskinos

betr.: Mediengeschichte Analog zum B-Film der US-Kinokultur lässt sich bei uns das Phänomen der Bahnhofskinos ausmachen. Im Gegensatz zum amerikanischen Modell folgte hier nicht ein klein budgetierter Film auf einen großen (also ein B auf ein A), es wurden ausschließlich … Weiterlesen

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Vom Ende des Camp

betr.: 100. Geburtstag von Judy Garland Dieses leicht gekürzte Vorwort aus dem kürzlich an dieser Stelle besprochenen Buch „Alte Frauen in schlechten Filmen“* sei hier wiedergegeben, um Ihnen Lust auf dies herrliche Buch zu machen, aber auch weil es das … Weiterlesen

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Warum wir Gerichtsfilme mögen

Seit der Tonfilm ausführliche Dialoge möglich machte, ist der Gerichtsfilm ein festes Genre  (auch als Sujet von TV-Serien). Es wird nur gelegentlich bespielt, kam aber niemals völlig aus der Mode. Seine beiden beständigsten Klassiker erlebte das „Courtroom Drama“ im Jahre … Weiterlesen

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