Schlagwort-Archiv: Truman Capote

Bescheidenheit als alter Hut: Autofiktion (2)

Fortsetzung vom 13.1.2026Ohne dass ein Aufhebens gemacht wurde, war bis Mitte des 20. Jahrhunderts die fiktionale Erzählkunst a priori reich an gelebtem Leben und gemachten Erfahrungen. Dann brach eine längere Periode des Friedens in der Westlichen Welt an (die eben … Weiterlesen

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Kultfilm Azubis: Helden wie sie im Buche stehen

Literarische Krimihelden mit Leinwanderfahrung stehen im Mittelpunkt der heutigen Folge unseres Podcasts. Der Hauptfilm wurde uns mehrmals vonseiten des Publikums angetragen: https://alle42kultfilme.letscast.fm/episode/eine-leiche-zum-dessert-blutsverwandte Eine Leiche zum Dessert / Murder By DeathAmerikanische Krimiparodie von 1976 Der exzentrische Millionär Lionel Twain lädt die … Weiterlesen

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Lesen vom Blatt: Klatsch innerhalb von Klatsch

betr.: Sprechen am Mikrofon Der Schriftsteller Truman Capote pflegte zu sagen: „Alle Literatur ist Klatsch!“ (Er muss es ja gewusst haben.) Wenn wir zugeben, dass uns Dinge wie die Probleme der biblischen Prostituierten Maria Magdalena oder das Paarungsverhalten des Prozessionsspinners … Weiterlesen

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Hendrik Höfgen beim Namen nennen

betr.: das Hörbuch „Der Wendepunkt. Ein Lebensbericht“ Über Ulrich Noethen habe ich mich häufiger ärgern müssen. Nun erlege ich mir bis auf weiteres eine Pause auf. Seine 1999 von BR und mdr produzierte und vom HörVerlag 2004 herausgebrachte gekürzte Lesung … Weiterlesen

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Das Gegenteil von Einsamkeit

betr.: 40. Todestag von Truman Capote Sein berühmter, etwa gleichaltriger Kollege Norman Mailer nannte Truman Capote den „vollkommensten Stilisten seiner Generation“. Der Neid seines kurzzeitigen Freundes und ewigen Gegenparts Gore Vidal, der bis lange nach Capotes Tod immer wieder eifrig … Weiterlesen

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Lesen vom Blatt: Lange Sätze

betr.: Sprechen am Mikrofon / Übung Fortsetzung vom 18.4.2024 In „Sommerdiebe“ packt Truman Capote die gesamte komplexe Vorgeschichte eines gewöhnlichen Familienproblems in einen einzigen Nebensatz, der entsprechend umfangreich und durch ein ganzes Arsenal von Satzzeichen (darunter drei Doppelpunkte) strukturiert ist. … Weiterlesen

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Der korrekte Klang des Klatsches

betr.: Sprechen am Mikrofon / Lesen vom Blatt Der folgende kurze, in sich abgeschlossene Auszug aus dem ersten Kapitel des „Miss Marple“-Krimis „Mord im Spiegel“ von Agatha Christie enthält eine Textpassage, an der sich die Wichtigkeit von Schauplatz und sozialer … Weiterlesen

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Die wiedergefundene Textstelle: Prolog zum „Dritten Mann“

Betr.: 32. Todestag von Graham Greene Der Kinoprolog ist eine meiner liebsten kurzen Textgattungen. Er ist in der Regel schlanker als die gedruckte Parallelversion, ohne inhaltlich etwas wegzulassen. Das gilt auch für „Der dritte Mann“ von Graham Greene, bei dem … Weiterlesen

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Stimme und Bewegung

betr.: Sprechen am Mikrofon Auf der Schauspielschule lernt man, dass Sprache und Bewegung zusammenpassen müssen, wenn sie gleichzeitig erfolgen: sie müssen synchronisiert sein.Die Gestik orientiert sich an den betonten Stellen (den akzentuierten Silben) der sie begleitenden Sprache.Wenn ein zorniger Vater … Weiterlesen

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„Schön, Sie nicht kennenzulernen!“

betr.: ein DLF-Feature von Fritz Tietz Ich nehme an, das Feature „Unbekannte Bekannte“ hätte Truman Capote große Freude gemacht. Es entwickelt diesen kribbelnden, leicht gruseligen Sog, der einige seiner besten Texte auszeichnet (etwa „Miriam“ oder „Baum der Nacht“). Wenn Sie … Weiterlesen

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