geführt von Monty Arnold

geführt von Monty Arnold

betr.: Halloween
Merkwürdigerweise gehörte es in der englischen Literatur immer zu guten Ton, ja gerade zur Pflicht, Gespenster und Horrorgeschichten zu schreiben. Erst die Fertigkeit, das Publikum auch die Kunst des Gruselns zu lehren, schien den Autoren den Respekt der Kritik einzutragen. Ob Dickens, Wilde, Conan Doyle oder Stevenson, sie alle trugen solche Geschichten zum Kanon bei, andere spezialisierten sich darauf oder werden heute aufgrund des jeweiligen Erfolges so wahrgenommen: Stoker, Macken oder Mary Shelley. Ganz anders in Deutschland, wo die Gespenstergeschichte spätestens seit den 1830er Jahren als anrüchig und trivial galt, als billiger Nervenkitzel. Schon wegen seiner Lebensdaten ist der 1871 geborene Hanns Heinz Ewers, heute salopp als „Stephen King des wilhelminischen Kaiserreichs“ einsortiert, längst nicht so bedeutend wie sein älterer Kollege, der (Grusel-)Klassiker E. T. A. Hoffmann (1776-1822).
Inzwischen beschäftigen diese nationalen Unterschiede in der Definition des Trivialen auch die moderne Forschung. War doch in Sachen phantastische Literatur die Welt in Deutschland bis Mitte der 1820er Jahre noch in Ordnung. Auch Goethe war sich nicht zu schade für Schauerballaden. „Der Erlkönig“ und „Der Zauberlehrling“ zählen heute sogar zu seinen populärsten Titeln.
Unter dem Motto: Landpartie des Grauens
Zu Halloween sprechen Monty Arnold und Torben Sterner mit Susann, Asfaha und Sven vom Podcast „Filmtieftauchen“, bei denen sie schon zu Gast waren, über zwei Horrorfilme – wie sich das gehört.

A) Blutgericht in Texas / The Texas Chainsaw Massacre
US-Horrorfilm von 1974
Sally und ihr im Rollstuhl sitzender dicklicher Bruder Franklin bereisen mit ihren Freunden Pam, Kirk und Jerry das ländliche Texas. Als ihnen das Benzin ausgeht, erkunden sie ein einsames Haus, das – wie sich herausstellt – von einer irren Schlachterfamilie bewohnt wird, die sich von Menschenfleisch ernährt. Ein besonders unangenehmer Geselle ist der eine röhrende Motorsäge schwingende „Leatherface“ – er heißt so, weil er sich die Gesichter seiner Opfer anzieht …
https://alle42kultfilme.letscast.fm/episode/kettensaegen-massaker-und-oma-horror
Der billig produzierte Schocker von Tobe Hooper ist die Mutter des Slasher- und Teenie-Horrorfilms und so blutrünstig, dreist und grauenvoll, dass er jahrelang verboten war. Das ist in diesem Genre eine Auszeichnung, die den Kult in ungeahnte Höhen trieb. Der Kannibale Leatherface geht auf den realen Serienmörder Ed Gein zurück, der ansonsten so unterschiedliche Figuren wie Norman Bates in „Psycho“ und „Buffalo Bill“ in „Das Schweigen der Lämmer“ inspirierte.
B) The Visit
US-Teenie-Horrorfilm von 2015
Die Teenager Tyler und Rebecca haben durchgedrückt, ihre Großeltern besuchen zu dürfen, obwohl sich Mutter Loretta vor langer Zeit restlos mit ihnen überworfen und den Kontakt abgebrochen hat. Während sie eine Kreuzfahrt mit ihrem neuen Lover macht, fahren der extrovertierte Tyler und seine pfiffige große Schwester für eine Woche aufs Land. Rebecca filmt die ganze Reise mit dem Smartphone, um sie zu einer Doku zu verarbeiten. Die Kids werden herzlich empfangen, wundern sich jedoch bald darüber, wie seltsam das Alter die Menschen macht. Nach und nach werden ihnen Oma und Opa immer unheimlicher …
Der gesamte Film ist als Found-Footage-Montage gestaltet. Das mag damit zusammenhängen, dass Autorenfilmer M. Night Shyamalan nach seinem Durchbruch mit „The Sixth Sense“ einen Abstieg hinnehmen und kleinere Brötchen backen musste. Doch die kleine Form bekommt dem Ergebnis ausgezeichnet. „The Visit“ ist ein klug aufgebautes, raffiniertes und gut besetztes Kammerspiel, das sämtliche Shyamalan-Unsitten davor und danach vermeidet. Sogar die Synchronfassung ist meisterlich.
Unsere Gäste:
FILMTIEFTAUCHEN
Der Film-Podcast mit historischem Faktencheck
Wir – die Kunsthistorikerin und Japanologin Susi, der Filmschaffende Asfaha sowie der Cineast Sven – sprechen jeden Freitag über Filme. Dabei tauchen wir tiefer ein: Wir verbinden unsere Filmanalysen mit historischen Faktenchecks sowie mit filmwissenschaftlichen und gesellschaftlichen Aspekten. Außerdem geben wir Einblicke in die Kultur Japans. Neben unseren regulären Folgen betreiben wir das Format „Kurzkritik“ – kompakte, spoilerfreie Episoden, in denen wir aktuelle Filme bewerten.
Hier geht’s direkt zu unseren Folgen: https://filmtieftauchen.de/
Unser Instagram-Profil: https://www.instagram.com/filmtieftauchen_podcast/
Unser Podcast auf Spotify: https://open.spotify.com/show/0lo1gfUS6NNTfCnEI8Yp0o
betr.: Aktuelle Filmkritik
Im heutigen News-Short des Kultfilm-Podcasts sprechen Monty Arnold und Torben Sterner über:
BUGONIA
Gesellschafts- und SF-Groteske von Giorgos Lanthimos
Der Landbursche Teddy (Jesse Plemons) glaubt an eine Unterwanderung der Erde durch Außerirdische. Auch seinen schüchternen Cousin und Mitbewohner Donnie überzeugt er von dieser These. Gemeinsam entführen sie die taffe Michelle (Emma Stone), CEO eines Biomedizin-Konzerns. Die Gefangene spult das Programm ab, das ihr für einen solchen Fall in Coachings eingeimpft wurde: sie leugnet, säuselt, wiegelt ab, heult und droht. Doch Teddy ist unerbittlich. Er betreibt mit Foltermethoden, dass sie ihn und Donnie in fünf Tagen im Rahmen einer Mondfinsternis mit ihren außerirdischen Artgenossen zusammenbringt. Mit viel Verhandlungsgeschick will er den Untergang der Welt abwenden.
Dieses Remake der südkoreanischen Science-Fiction-Komödie „Save the Green Planet!“ trägt nicht nur die Handschrift seines Regisseurs, es fügt sich mit seinem Genremix, in dem der Horror weit vorne steht, auch ins Werk seines Produzenten Ari Aster nahtlos ein.
https://alle42kultfilme.letscast.fm/episode/bugonia-aktuelle-filmkritik
Im hinteren Teil des aktuellen „Spiegel“ tut sich das Winterlöchlein im Rahmen eines Interviews auf, in dem die Psychologin Kari Leibowitz ganzjährig hilfreiche Tipps verrät. Was tun gegen die Niedergeschlagenheit der lichtlosen Jahreszeit? Vor allen jetzt, da die Umschaltung auf Winterzeit uns die letzten lichten Wohnminuten zwischen Schichtbeginn und Feierabend auch noch weggebissen hat.
Erst einmal wird es bitter. Nicht jeder, der zwischendurch über graues Wetter jammert, kann sich gleich damit brüsten, eine Winterdepression zu schieben. Diese ist nämlich ein seriöser medizinischer Terminus, der an eine Reihe von Symptomen gebunden ist. Auch wenn er in der Alltagssprache ähnlich unsachgemäß verwendet wird wie etwa das Wort „Kultfilm“*.
Aber dann folgt viel Aufmunterndes.
Leibowitz: „Man muss nach kleinen Gelegenheiten suchen. Ich glaube, dass viele Menschen Dinge tun, die sich nicht optimal anfühlen, aber optimal sind. Was würde passieren, wenn wir ein Experiment machen: Ich sage eine Woche lang, vielleicht in der Woche vor Weihnachten, zu allem Nein, zu dem ich Nein sagen kann. Die Leute sind oft überrascht, was da zusammenkommt. Andere Möglichkeiten können sein: An einem Abend in der Woche legt man sein Handy weg, man schaut am Wochenende nicht in die E-Mails. Die Pausen summieren sich und machen einen Unterschied aus.“
Wer das jetzt einfach grundsätzlich befolgt – vor allem die letzten beiden Ratschläge –, für den geht die Sonne so richtig auf. Wetterunabhängig.
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* Siehe https://alle42kultfilme.letscast.fm/episode/was-ist-ein-kultfilm
geführt von Monty Arnold

betr.: Florian Illies: „Wenn die Sonne untergeht: Familie Mann in Sanary“; Volker Weidermann: „Wenn ich eine Wolke wäre“; „Der Spiegel“ Nr. 43/2025
In einem Artikel des „Spiegel“-Literaturteils wirft Andreas Bernard einen kritischen Blick auf die aktuelle Erfolgsmasche, die Biographien großer Persönlichkeiten als Roman zu erzählen. Dass ein Publizist wie Volker Weidermann damit ein Genre regelrecht (mit)begründet haben soll, ist gleichwohl eine sehr kollegiale Einordnung. Es mag sein, dass solche Bücher gerade boomen, doch es hat solcherlei schon vielfach gegeben. Logo. Selbstverständlich. Schon ewig.
Ein beliebiges Beispiel ist mir in meiner Kindheit gleich multimedial begegnet und bis heute unvergesslich (und auch dieses war nicht das erste). 1976 erschien Alex Haleys berühmte Familiensaga „Roots“, die schon im folgenden Jahr mit großem Erfolg fürs Fernsehen verfilmt wurde. Dass diese erste umfassende Aufarbeitung der Verschleppung der afrikanischen Sklaven in die USA quasi zur Autobiographie des Autors hinführt, ändert nichts an ihrer romanhaften Schilderung von Ereignissen, die Haley nach guter Historikersitte nicht persönlich miterleben konnte. Soweit ich mich erinnere hat er damals die Formel 30% Recherche / 70% Erfindung angegeben.
Jünger noch und auch schon ewig her ist die vor lauter selbstverliebt-geschwätziger Rachsucht schier unlesbare „Biographie“, die Maria Riva ihrer Mutter Marlene Dietrich ins noch offene Grab hinterherwarf. In epischer Breite erzählt sie uns beispielsweise, was an ihrer Wiege alles geredet und später hinter ihrem Rücken getuschelt wurde. Auch sonst hört das Gequassel, hören die Schilderungen noch des popeligsten Kleinkrams nie auf. Klar: dieses Buch ist kein Roman, es läuft sogar unter „Autobiographie“, doch die im Artikel thematisierte „Illusion von Anwesenheit“ wird hier mustergültig vorgeführt.
Die aktuellen Sätze, die Bernhard aus den Werken von Weidermann und Florian Illies zitiert, sind ganz in diesem Stil gehalten: „Golo und seine halbwegs genesene Mutter sitzen noch auf der Veranda und trinken etwas, sie Lindenblütentee, er einen Wein. Kaum ein Windhauch rührt sich, die feine Mondsichel steht am Firmament, alles ist ruhig, nur in der Ferne bellen ein paar Hunde.“ Oder, genauso cheesy: “Staunend und begeistert sieht sie in den Cafés und Restaurants die Leute vor ihren vollen Tellern sitzen, vor ihren Biergläsern und Torten mit Bergen von Schlagsahne. Es scheint, als würden sie Sahne mit Sahne essen.“
Diese Schreibe ist besonders beklemmend, wenn – wie hier – das Leben einer Poetin und das eines legendären Schriftstellerclans aufbereitet werden.
In den 80er Jahren bezeichnete man als einen One-Shot einen Comic, der trotz der insgesamt epischen Erzählweise der Serie, der er angehörte, ein abgeschlossenes Abenteuer in einem Heft erzählte. Die inzwischen durch epische Verfilmungen populär gewordenen Marvel-Comics gebrauchten diesen Begriff im Dialog mit ihren Lesern in bezug auf solche vereinzelten Abenteuer ohne Cliffhänger.
Heute meint man damit umgangssprachlich das, was in der Fachsprache „Plansequenz“ genannt wird: eine durchgehende Kameraeinstellung ohne (sichtbaren) Schnitt.
Im Stummfilm war sie zu Beginn üblich, der Schnitt war noch nicht erfunden bzw. zufällig entdeckt worden. Als künstlerisches Stilmittel wurde sie erst viel später eingesetzt, besonders prominent in Hitchcocks erstem Farbfilm „Rope“ („Cocktail für eine Leiche“), das war 1948. Als formales Experiment, einen ganzen Film ohne Schnitt durchzuhalten (und bei den damals unvermeidlichen Rollenwechseln zu mogeln), wird „Rope“ noch immer geschätzt, an der Kasse enttäuschte er. Als Hitchcock in seinem nächsten Film „Under Capricorn“ einzelne wohlerwogene Passagen wiederum in Plansequenzen anlegte, hat man ihm das vorgeworfen. Fazit: die lange Einstellung war ab jetzt endgültig auch für den Betrachter / Kritiker ein erkennbarer Effekt.
Von den Regisseuren unserer Tage, die Plansequenzen einzusetzen verstanden, ohne sich dem Verdacht der Faulheit, der Prätention oder der Effekthascherei auszusetzen, ist vor allem Michael Haneke zu nennen. Ganz so unverdächtig ist der populärste Fall nicht: der Thriller „Viktoria“ (Regie: Sebastian Schipper, sechs Deutsche Filmpreise 2015). Er drehte im Abstand von einer Woche drei schnittfreie Komplett-Durchläufe, bis er zufrieden war.
Eine Zeitlang wird uns der One-Shot nun häufiger begegnen. In der Serie „The Studio“ wurde er unlängst sogar thematisiert. Der von Seth Rogen gespielte neue Boss Matt Remick darf dazu ausrufen: „Es ist die ultimative cineastische Errungenschaft: Die perfekte Verbindung von Kunst und Technik!“ – und sich mal so richtig als Cineast fühlen.
betr.: 200. Geburtstag von Johann Strauß*
Musik, Melodie, Rhythmus. In Wien herrschte vor mehr als 100 Jahren nicht nur ein Kaiser, sondern auch ein König: Johann Strauß (Sohn), der Walzerkönig, der ganz Wien in einen Taumel der Begeisterung versetzte. Schon Johann Strauß (Vater) hatte die tanzlustigen Wiener mit seiner Musik fasziniert. Doch als Komponist wurde er noch weit übertroffen von seinem Sohn, dessen Melodien mit ihren prickelnden Rhythmen einen fast hypnotischen Zwang auf die Tänzer ausübten. Die lebensfrohen Wiener füllten die vielen Ballhäuser, die zum Teil mit großer Pracht ausgestattet waren. Das erste dieser Art, das „Apollo“, bestand aus fünf Riesensälen, 44 weiteren Räumen und drei Glashäusern. Große Kristalllüster erleuchteten den Tanzsaal taghell. Während des Karnevals eilte der Walzerkönig im Zweispänner von Ball zu Ball, denn überall wollte man ihm zujubeln, wollte man tanzen nach einem Walzer von Johann Strauß.
Diese Worte eröffnen 1972 den Film „The Great Waltz“, den nach 1938 zweiten als Biopic dieses Titels zurechtgemachten Film des traditionsreichen Musical-Filmstudios MGM.
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* Keine Ahnung, wer, aber jemand hat vor einigen Monaten festgelegt, man müsse den Walzerkönig nunmehr mit Doppel-S am Ende schreiben, statt wie zwei Jahrhunderte lang mit scharfem S. Ich werde für diesen Unsinn noch ein Weilchen brauchen und bitte dafür um Verständnis …
In den 70er Jahren erlebte die angeblich humorlose Bundesrepublik Deutschland eine unvergleichliche und unwiederholte Blütezeit des Nonsens wie auch des feineren Witzes. Entsprechend aufgeschlossen war man für die Erzeugnisse eines Teams aus Hollywood, das sich in jener Zeit darauf spezialisierte, der Filmkomödie ein neues Gesicht zu geben. Darüber sprechen wir in der heutigen Ausgabe unseres Podcasts. Auch im zweiten Film gehen wir an Bord, doch diesmal per U-Boot in die Tiefe. Und betrachten ein Drama, das das apokalyptische Kino wie wir es kennen, auf seinen Schultern trägt:
https://alle42kultfilme.letscast.fm/episode/die-unglaubliche-reise-in-einem-verrueckten-flugzeug-und-einem-serioesen-u-boot
A) Die unglaubliche Reise in einem verrückten Flugzeug / Airplane
Amerikanischer Slapstick von 1979
Ein Taxifahrer und Ex-Vietnam-Pilot muss die Kontrolle über ein Flugzeug übernehmen, dessen Crew wegen einer Lebensmittelvergiftung außer Gefecht ist. Er kommt nur deshalb in diese Verlegenheit, weil er die Trennung von einer der Stewardessen nicht hinnehmen will und ihr in die startbereite Maschine nachsteigt …
David und Jerry Zucker und ihr Freund aus Jugendtagen Jim Abrahams gründeten 1970 in Wisconsin die Multimedia-Bühne „Kentucky Fried Theatre“, dessen schrägen, parodistischen Humor sie im beinahe gleichnamigen Kinoerfolg „Kentucky Fried Movie“ vom Regisseur John Landis auf die Leinwand bringen ließen. 1979 taten sie das mit beachtlichem Erfolg selbst. Der Titel „Airplane“ spielt auf die „Airport“-Katastrophenfilmreihe an und auf die in den 70ern überaus beliebten Disaster-Movies, veräppelt aber auch alles andere. Die Zucker-Brüder wurden zur festen Adresse durchgeknallter Slapstick-Komödien und konzentrierten sich später jeweils auf eigene Projekte.
B) Das letzte Ufer / On The Beach
Amerikanisches Endzeit-Drama von 1959
Im Jahre 1964 hat ein Nuklearkrieg die Menschheit weitgehend ausgelöscht. Eine radioaktive Wolke bewegt sich unaufhaltsam auf den letzten noch unbehelligten Kontinent Australien zu, wo die Welt augenscheinlich noch in Ordnung ist. Die Menschen genießen das Leben, solange sie noch können, der Originaltitel „On The Beach“ verweist darauf. Unterdessen verteilt die Regierung vergifteten Tee an das Volk, um ihm zu gegebener Zeit ein würdevolles Ende zu ermöglichen. Parallel dazu bricht ein amerikanisches U-Boot auf, um einem mysteriösen Funksignal nachzugehen. Gibt es etwa doch noch Überlebende da draußen?
Als erste große Kinoproduktion macht dieser Schwarzweißfilm die drohende (hier bereits vorweggenommene) Nuklearkatastrophe zu einem menschlich nachvollziehbaren Plot. Der couragierte Filmemacher Stanley Kramer leitet ein eindrucksvolles Ensemble aus jungen und alten Stars.
Nächste Woche: ein Halloween-Special mit „Blutgericht in Texas“, „The Visit“ und dem Team vom Podcast „Filmtieftauchen“.